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Neue (alte) Wege in der Hautpflege

Gesundheitsfördernde Reinigung und Pflege unserer Haut sind Grundbedürfnisse eines jeden Menschen - ob Jung oder Alt, Mann oder Frau. Jahrtausendelang war unsere Hautpflege natürlichen Ursprungs - sie bestanden aus unterschiedlichsten pflanzlichen und tierischen Stoffen, aus Wasser, aus Erde.

 

Heute werden Kosmetika meist in großen Mengen und mit vielen synthetischen Inhaltsstoffen hergestellt. Viele Produkte enthalten mehr als 30 Bestandteile und so mancher Stoff hat das Potential, Allergien oder Unverträglichkeiten zu erzeugen. 

 

Habt ihr gewußt, dass eine durchschnittliche Europäerin bis zu ihrem 60. Lebensjahr rund 14 Kilogramm der verwendeten Pflegeprodukte über ihre Haut in ihren Körper aufnimmt (Quelle siehe unten)?

 

Grund genug, sich einmal mit dem Thema der täglichen Hautpflege intensiver zu beschäftigen. Mein seit Jahren bestehendes Interesse an der Anwendungsvielfalt von Wildpflanzen und meine Ausbildung zur Grünen Kosmetik Pädagogin haben mich nun zu einem Projekt geführt, bei dem ich die Produkte unserer Bauern mit den Rezepten für eine selbstgemachte Hautpflege zusammen bringen kann:

 

Regionale Rohstoffe + Rezepturen + Wissensvermittlung =

KÄRNTNER LANDSCHÖNHEIT

 

Ich freue mich darüber, dass ich die Stadt-Umland Regionalkooperation Villach im Rahmen des LEADER Projektes SMART Region Villach dabei unterstützen darf, am Beispiel der Hautpflege zu einer gesunden, ertragreichen, innovativen Kulturlandschaft beizutragen.

 

Wie könnt ihr euch das Projekt vorstellen?

  • Ab sofort bin ich auf der Suche nach Bauern in den Gemeinden Arnoldstein, Finkenstein und Wernberg, die mit ihren Rohstoffen als Partnerbetrieb mitmachen wollen.
  • Auf Basis dieser Rohstoffe entwickle ich Rezepturen für unterschiedliche Körperpflegeprodukte.
  • Im Spätfrühling 2020 werden wir in jeder Gemeinde einen Workshop veranstalten, bei dem wir gemeinsam einige Rezepturen ausprobieren.
  • Diese Wissensvermittlung für Kleingruppen wird begleitet von einer Öffentlichkeitsarbeit für eine breitere Bevölkerungsgruppe - damit so viele Interessierte wie möglich von dem Projekt erfahren.

 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann schreibt mir:

barbara@bergbaumblume.at

Ich freu mich auf viel Austausch!

 

Quelle:

Nedoma, 2017: Ausbildungsunterlagen zum Zertifikatslehrgang Grüne Kosmetik, Ländliches Fortbildungsinstitut Schloss Krastowitz