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Die Welt der "Landschönheit" ist bunt

Der Sommer ist eine herrliche Zeit für  selbstgemachte Körperpflegeprodukte - alles ist in Fülle vorhanden! Auf den Wiesen wachsen unzählige Wildkräuter und in den Gärten reifen Beeren und Gemüse. Wie gut zu wissen, daß diese Pflanzen nicht nur meinem Gaumen schmecken, sondern auch meiner Haut und meinen Haaren gut tun!

 

Grüne Vielfalt nicht nur zum Essen

Habt ihr gewußt, dass Erdbeeren ein guter, nährender Bestandteil von einem Haarshampoo sein können oder dass Gurken nicht nur in Scheiben aufgelegt, sondern auch zu einem Hautspray verarbeitet der Haut nährende Feuchtigkeit verleihen? Oder dass die wild wachsende Vogelmiere seit langem in der Volksheilkunde zur Pflege der Haut verwendet wurde? Und jeder kennt Kamillen und Ringelblumen. Vieles ist ja aus dem Gebrauchswissen unserer Ahnen noch vorhanden und vieles davon hat seine Gültigkeit nicht verloren... 

 

Für das Projekt "Kärntner Landschönheit" bin ich dieser Tage am Experimentieren mit Pflanzen und Rezepturen. Es ist ein erfüllendes, sehr achtsames Tun und ich freue mich schon darauf, das mit euch bei den Workshops am Projektende zu teilen.

Da wird zuerst überlegt, was es gerade in Fülle gibt und verarbeitet werden will. Ständig blättere ich in vielen Büchern und suche nach stimmigen, umsetzbaren RezepturenRohstoffe vom Feld und aus dem Garten finden in Töpfe, werden gerührt, geköchelt, eingedickt oder ausziehen gelassen. Dann heißt es abfüllen und ausprobieren. 

 

Alles duftet und hat eine Farbe. Ungewohnt, aber wirkungsvoll. Denn in der Grünen Kosmetik ist Farbe gleich Wirkstoff.

Schön, dass die "Landschönheit" so bunt ist!

 

Meine Haut dankt es mir.